Niemand hat mir gesagt…

Niemand hat mir gesagt…

Dass du keine Sekunde mehr alleine bist, nicht mal mehr auf der Toilette hast du deine Ruhe und je grösser sie werden desto mehr machst ich mir Gedanken darüber, ab wann sie mich wirklich wahrnehmen – meine Nacktheit – und ob sie sich im Alter mit schrecken noch daran erinnern werden.

Dass man am Tag auch gerne einmal paar Minuten alleine wäre um wieder mit den Närven runterzukommen. Doch wenn die Kleinen dann friedlich wie Engelchen im Bett schlafen, ich gerne bei ihnen sitze und sie am liebsten verdrücken würde, weil sie so zuckersüss sind.

Dass ich einige Jahre nicht mehr selber entscheiden kann wann ich einschlafen und aufwachen will. Das ist wirklich das schwerste und schlimmste für mich.

Dass ich eigentlich ein ‚Sklave“ bin und nur noch für die Kinder da bin – denn sie sind einfach vor allem am Anfang nicht selbständig und sind ständig auf mich angewiesen. Ich bin nur noch am putzen, kochen, waschen, Spielzeug suchen (Spielzeug suchen ihr könnt nicht glauben wie das einem auf die Nerven gehen kann, für mich ist das so was banales ein Spielzeug und für die kleinen bedeutet ein Playmobil Schwert die Welt).

Dass die Kinder sich wirklich sehr gerne auf den Boden werfen z.B typischerweise in einem Laden. Und nein es hat nicht mit der Erziehung zu tun, was ich auch immer dachte, es ist einfach eine Charakter Sache. Dass kann ich sagen, weil ich zwei davon habe.

Dass ich Luftsprünge mache, wenn ich einmal kurz in Ruhe duschen kann. Was leider auch nicht immer klappt, wenn man zwei davon hat – es könnte sein das in der kurzer Zeit ein Streit entfacht.

Wie ich all den Leuten auf höfliche Weise sagen kann, dass sie die Klappe halten sollen.

Dass ich nach einem anstrengenden Tag mit meinen Kindern gerne einfach mal Zeit für mich haben will – und nicht für meinen Mann – was eigentlich extrem unfair ist.

Dass ein verschütten von einem Glas, total versaute Kinder nach dem Spagetti essen, herumschmeissen von Essen, springen auf einem Sofa, Stuhl oder Bett, Experimente mit Schminke und Filzschifte, 3x umziehen am Tag meine Nerven hochschiessen lässt. Früher fand ich das immer lustig und süss und doch alles halb so schlimm.

Dass ich nicht mal mehr in Ruhe Autofahren kann. Ob Streit, Durst, Hunger, es fällt was runter, es fliegt was nach vorne, jemand muss aufs Klo – nicht mal mehr die eigenen Musik kann mich besänftigen, da Elsa und Anna von Frozen meine Ohren besäuselt müssen.

Dass ich immer versuchen werde die Kinder am Tag wachzuhalten mit allen Mitteln, damit sie Abends zeitig ins Bett gehen, damit ich/wir einmal Zeit für mich/uns haben. Vor allem im Auto eine riesen Herausforderung. Mein Joker: „Oh – Habt ihr auch das pinke Einhorn gesehen“.

Dass ich wirklich meine eigenen Kinder auch ab und zu anschwindle, damit ich zum Ziel kommt (kein Wunder flunkern sie mich dann später auch an). Gerade ein aktuelles Beispiel: „Du musst zwei gleiche Schuhe anziehen, sonst wächst du schreg“.

…na dann hoff ihr seit jetzt ein bisschen schlauer… 😉

xo

vivi

 

That you are never alone for a second, not even on the toilet. The bigger they become, the more I think about when they really perceive me – my nutity – and if they are thinking about it when they are older.

That I would like to be alone for a few minutes during the day to calm down with my nerves. But when they are sleeping peacefully like little angels in bed, I would love to stay there the whole night to squeeze them, because of there sweetness.

That I can no longer decide for myself several years when I want to fall asleep and wake up. This is really the hardest and worst part for me.

That I am a „slave“ and only there for the children – in the beginning they are not independent and are constantly dependent on me. I’m just cleaning, cooking, washing, looking for toys (looking for toys, you can not believe how this can get on your nerves, for me this is something banal…a toy and for the little one means a Playmobil the whole world).

That the children really like to throw themselves on the floor, for example, in a store. And no, it has nothing to do with education, it’s just a matter of character. I can say that because I have two of them.

That I make a jump with joy when I can take a shower peacefully. Which unfortunately does not always work, because I have two of them – it could be that in the short time a quarrel starts.

As I can politely tell all the people that they should shut up.

That after a hard day with my children I just want to have time for me – and not for my husband – which is actually extremely unfair.

That a spilling of a glass, totally spoiled children after spaghetti, throwing meal around, jumping on a sofa, chair or bed, experiments with makeup and pencils, 3 times cloth changing during the day, my neves are going crazy. I used to find this always funny and sweet and half as bad.

That I can not even drive in the car quiet. Whether quarreling, thirst, hunger, something is falling down, something is flying forward, somebody has to go to the toilet – not even my own music can smooth me, because Elsa and Anna of Frozen has to run in the radio.

That I will always try to keep the children awake during the day, so that they go to bed early in the evening so I / we have time for myself / us. Especially in the car a huge challenge. My Joker: „Oh – Have you seen the pink unicorn“

That I really pounding my own children from time to time, so that I can reach the goal (no wonder they do the same to me when they are older). Recent example „You have to wear two of the same shoes, otherwise you’ll grow obliquely“

Well I hope you a bit smarter now…

xo

Vivi

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